| Megasports SKS-Marathon in Sundern-Hagen, Samstag den 24.04 |
Das erste Mal mit meinem Bionicon Golden Willow auf dem SKS-Bike-Marathon 2010 unterwegs.
Gegen 8.45 Uhr trafen wir bei schönem sonnigen Wetter in Sundern-Hagen ein und holten zunächst unsere Startnummern: Majlen 237 und ich 238, also Startblock 2, beste Vorraussetzungen um die ersten Kilometer staufrei absolvieren zu können.
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Um 9.45 Uhr hieß es dann ab zur Startaufstellung. Da wir unseren Startplatz aber nicht verlieren wollten, mussten wir wohl oder übel eine Stunde in Startblock 2 stehen und warten. Merklich wuchs mit der Zeit die Anspannung unter den Fahrern, bis dann um 10.45 Uhr 999 angespannte Fahrer auf die Strecke gelassen wurden.
Zunächst hieß es ruhig hinter dem Safety-Car herfahren. Nach dem ersten Kilometer begann dann das Heizen. Die „Motoren“ wurden auf 100% gedreht, alles oder nichts, man wollte in der Spitze bleiben.
Nachdem der Asphalt verlassen und der erste Anstieg absolviert wurde, beruhigte sich das Fahrerfeld und jeder begann seinen eigenen Rhythmus zu finden und sein Tempo zu fahren. Wer Glück hatte, fand einen weiteren Fahrer, der den gleichen Rhythmus fuhr, sodass man sich gegenseitig „ziehen“ konnte. | |
Aufgrund des hervorragenden Wetters, verwandelte sich die Strecke in einen sehr staubigen Parcours, sodass ich froh war als die ersten Kilometer vorbei waren, da staubige Luft, unter Belastung eingeatmet, nicht das Schönste ist.
Die erste Verpflegungsstation kam. Ich wollte ja keine Zeit verlieren, also Flasche auf, Wasser rein, Flasche zu und mit Vollgas ging es weiter.
Anfänglich hatte ich einige Schwierigkeiten, das größte Problem jedoch war, dass ich meinen Rhythmus nicht fand, so wurde vor allem die erste Stunde sehr hart. | |
Aber nachdem ich ein Gel genommen hatte und mich mental hoch gepuscht hatte, fühlte ich mich endlich wohl.
Es folgten weitere staubige Kilometer auf der „Waldautobahn“ mit relativ großen Steinen, die ich aber dank meines „leicht“ gefederten Rades nicht spürte und weiter treten konnte.
Die zweite Verpflegungsstation wurde ebenfalls nur zum Auffüllen der Trinkflasche benötigt. An Nahrung reichten meine beiden mitgeführten Gels. | |
Nach dem Flaschebefüllen ging es direkt in den steilen Wiesenhang. Das Ziehen in den Beinen wurde durch einen schmerzlichen Krampf in meiner linken Hand begleitet; einige Fahrer schmunzelten.
Das zweite Gel brachte noch einmal etwas Schwung, dennoch konnte es nicht meine Krämpfe verhindern, die mich ca. 5 km begleiteten und ich dadurch leider viel Zeit verlor.
Zum Glück wurde die Strecke auf den letzten Kilometern technisch anspruchsvoller, sodass ich mit meinem Golden Willow punkten konnte – Ich flog die Downhills quasi runter – und nichts ist ja schöner als fliegen; mit Golden Willow  .
So erreichte ich dann nach 55 km, 1280 hm in 2:25:45 erschöpft das Ziel, was mir noch den 5. Platz bei den Junioren einbrachte. |
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Aktualisiert 09. Mai 2010 Geschrieben von Jonas Müller 340 Mal gelesen |
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