| Internationaler Westfalenpreis Dortmund, 13.05.2010 |
Mit knapp 200 Teilnehmern in meiner Rennklasse, stand so gut wie alles am Start, was Rang und Namen hatte. Von Beginn an sorgten meist holländische Teams für ein hohes Tempo im Hauptfeld.
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Die Temperatur lag zum Start im einstelligen Bereich, daher musste ich auf lange Kleidung zurückgreifen. Bei aller Bescheidenheit war ich schon damit zufrieden, dass es während des Rennes trocken geblieben war.
Für die Rennklasse U19 galt es, 9 mal die 8.9 Kilometer lange Runde zu absolvieren. Somit betrug die Rennlänge 81 Kilometer. Die Strecke beinhaltete nur wenige Steigungen, lediglich die 1 km lange Zielgrade wies eine mittlere Steigung auf. Für einen „Bergfloh“ jedoch viel zu harmlos. | |
Vor allem in der ersten Runde musste ich mich sehr quälen, um Anschluss zu halten. Nach 3 Runden konnte sich eine 5-köpfige Spitzengruppe vom Feld absetzen. Der Vorsprung wuchs nach und nach bis zu einer Minute. In der letzten Runde wurden die Ausreißer wieder gestellt. Der Rennsieg ging an einen Fahrer aus den Niederlanden, der mit einer Attacke im Solo noch einmal 30 Sekunden auf das Feld herausfahren konnte. Im Massensprint des stark dezimierten Hauptfeldes kam ich noch auf Rang 49. (Von knapp 200 Startern erreichten nur noch 70 das Ziel.)
Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Entscheidend ist aber die tolle Rennatmosphäre bei einem solchen Rundstreckenrennen, die natürlich in keiner Weise mit der eines Kriteriums vergleichbar ist. Schon allein die Zuschauer, die einem unterwegs zujubeln und applaudieren, spontan an der Strecke organisierte Zuschauerfeste, das alles lässt echtes Gänsehautfeeling aufkommen.
Daher steht mein Entschluss auch jetzt schon fest: Im nächsten Jahr bin auf jeden Fall wieder dabei! |
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Aktualisiert 14. Mai 2010 Geschrieben von Jan Ottersbach 398 Mal gelesen |
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